Hinweis vorab – bitte vollständig lesen
Dieser Text ist ein kurzer Extrakt aus der ausführlichen Beschreibung des Jurierungsverfahrens.
Bitte lesen Sie vor Beginn Ihrer Bewertung unbedingt das vollständige Briefing zur Jurierung 2026. Es enthält den konzeptionellen Rahmen des Projekts, ausführliche Erläuterungen zu den Auswahlkriterien sowie wichtige Hinweise zum Bewertungsverfahren:
👉 Jurierung 2026 – vollständiges Briefing
Die dort erläuterten inhaltlichen und konzeptionellen Grundlagen gelten weiterhin. Bei abweichenden Jahreszahlen, Fristen oder technischen Angaben sind jedoch die nachfolgenden Informationen für die Jurierung 2027 maßgeblich.
Zeitaufwand und Rückmeldefrist
Der zeitliche Aufwand für die Jurierung liegt erfahrungsgemäß bei etwas über zwei Stunden.
Wir bitten darum, die ausgefüllten Stimmzettel bis spätestens Sonntag, 7. Februar 2027, zurückzusenden.
1. Ablauf der Jurierung
Die Jurierung erfolgt digital von zu Hause aus.
Es wird nicht ausjuriert. Für jedes Werk wird ausschließlich entschieden, ob es angenommen wird oder nicht.
Bewertet werden ausschließlich die eingereichten Werkfotos und die zugehörigen Bildtitel.
2. Bewertungsverfahren und Unterlagen
Jede Jurorin und jeder Juror erhält drei getrennte Arbeitsgrundlagen:
1. Werkfotos als Bilddateien
– sortiert nach TNNR (Teilnehmernummer)
– in hoher Auflösung
– in einer strukturierten Dateiablage
2. Bebildertes Excel-Dokument zur Übersicht
– enthält die Werkfotos zur Orientierung
– ist nicht für den Rückversand vorgesehen
3. Excel-Stimmzettel ohne Bilder
– dient ausschließlich der Stimmabgabe
– nur dieses Tabellenblatt ist für den Rückversand zu verwenden
Werkfoto-Verzeichnis und Ordnungssystem
Die Bilder stehen in hoher Auflösung in einer strukturierten Dateiablage zur Verfügung:
– Verzeichnisse nach TNNR
– Excel-Sortierung nach WFNR (Werkfotonummer)
– zur gezielten Suche kann „STRG + F“ verwendet werden
Erläuterung zur TNNR
Die Excel-Dateien sind aufsteigend nach TNNR sortiert.
Kleinere TNNR stammen aus früheren Einreichungsjahren.
Die erste Ziffer der TNNR kennzeichnet das Einreichungsjahr:
– aktuell: 7xxx
– frühere Jahre: beispielsweise 6xxx und 5xxx
Werke mit einer TNNR, die mehr als zwei Jahre zurückliegt, beispielsweise 4xxx oder älter, dürfen erneut eingereicht und bewertet werden.
Einzelne TNNR im Bereich 7xxx können fehlen beziehungsweise nicht vergeben worden sein, etwa aufgrund von Doppeleinreichungen oder fehlerhaften Dateien.
Punktvergabe und Kontingent
Für die Jurierung 2027 steht ein Punktekontingent von bis zu 60 Punkten zur Verfügung. Die endgültige Höhe hängt von der Gesamtzahl der Einreichungen ab.
– maximal 1 Punkt pro Werkfoto
– das Punktekontingent muss nicht vollständig ausgeschöpft werden
– 1 Punkt = angenommen
– keine Eintragung = nicht angenommen
3. Kriterien zur Auswahl
Bitte lesen Sie vor der Stimmabgabe noch einmal vollständig die ausführlichen Erläuterungen im:
Dort werden der konzeptionelle Rahmen von RHEIN!ROMANTIK? und die nachfolgenden Auswahlkriterien ausführlich erläutert.
Künstlerische Eigenleistung und Reproduktionen
Jedes eingereichte Werk sollte eine erkennbare Schöpfungshöhe aufweisen. Gemeint ist eine eigenständige gestalterische Leistung, die über eine bloße handwerkliche Reproduktion hinausgeht.
Der künstlerische Einfluss – also die individuelle Handschrift, eine eigene Idee oder eine erkennbare konzeptionelle Entscheidung der einreichenden Person – sollte deutlich erkennbar sein.
Reproduktionen, beispielsweise fotografische oder digitale Wiedergaben bereits bestehender Werke, Materialien oder Motive, sind grundsätzlich zulässig. Sie müssen jedoch als solche gekennzeichnet sein. Entscheidend ist, dass die Aneignung oder Weiterverarbeitung einen eigenen schöpferischen Impuls erkennen lässt und nicht lediglich eine Vervielfältigung darstellt.
Die Verantwortung für die Klärung und Einholung der notwendigen Bild- und Nutzungsrechte liegt bei den Einreichenden.
Thematischer Bezug
Zu prüfen ist, in welcher Weise sich die Arbeit mit dem Rhein auseinandersetzt – geografisch, historisch, kulturell oder symbolisch.
Der Rhein kann dabei als romantisch aufgeladener Ort bestätigt, reflektiert, zitiert, dekonstruiert oder neu interpretiert werden. Sowohl eine Orientierung an der romantischen Tradition als auch eine kritische, zeitgenössische oder ausdrücklich antiromantische Position sind möglich.
Originalität
Die Arbeit sollte eine eigenständige künstlerische Haltung oder Perspektive erkennen lassen.
Von Bedeutung sind insbesondere:
– eine persönliche Handschrift
– ein eigenständiger Blick auf das Thema
– ungewöhnliche Medien, Kontexte oder Erzählweisen
– eine nachvollziehbare künstlerische Entscheidung
Formale und konzeptionelle Qualität
Zu beurteilen ist, ob die Arbeit handwerklich und gestalterisch überzeugt. Dabei können unter anderem Technik, Material, Komposition, Sprache oder Inszenierung berücksichtigt werden.
Das Konzept sollte nachvollziehbar und in sich stimmig sein. Zwischen der zugrunde liegenden Idee und ihrer Ausführung sollte eine erkennbare Verbindung bestehen.
Zusätzlicher Bewertungshinweis
Ergänzend kann berücksichtigt werden, welche Bedeutung die Arbeit im Zusammenhang mit aktuellen Fragen zu Landschaft, Identität, Kulturgeschichte oder Umwelt besitzt.
4. Versand der Stimmzettel – unbedingt beachten
Die Rücksendung erfolgt ausschließlich per E-Mail an die Projektleitung.
Bitte versenden Sie nur das Excel-Tabellenblatt „Stimmzettel“.
Keine weiteren Tabellenblätter, keine Bilder und keine zusätzlichen Dateien mitsenden.
Hintergrund: Das vollständige Excel-Dokument ist für den E-Mail-Versand zu groß.
Bitte verändern Sie außerdem nicht die Reihenfolge der Zeilen.
5. Fristen
– Einsendeschluss der Werkfotos: Sonntag, 31. Januar 2027
– Weitergabe der Unterlagen an die Jurorinnen und Juroren: spätestens Dienstag, 2. Februar 2027
– Rücksendung der Stimmzettel: spätestens Sonntag, 7. Februar 2027
6. Optional
Bei Bedarf kann eine kurze Zoom-Abschlussrunde stattfinden, um offene Fragen oder uneinheitliche Bewertungen zu besprechen.
Darüber hinaus kann auf Wunsch ein kurzer Jurorenbericht verfasst werden. Mit Zustimmung der Verfasserin oder des Verfassers kann dieser im Katalog veröffentlicht werden.
7. Ausstellung und Katalog
Der Katalog 2027 soll im ersten Quartal 2027 erscheinen.
Die ausgewählten und im Katalog veröffentlichten Exponate werden im Verlauf des Jahres 2027 in den vorgesehenen Ausstellungen präsentiert.
Walter Nussbaum
