Brentanohaus, Samstag, 11. April bis Samstag, 15. August 2026 (Nur im Rahmen der sogenannten „Offenen Führungen“ sowie zu individuell gebuchten Führungsterminen im Brentanohaus zu sehen: https://www.brentano-haus.de/formulare/index.php?form_id=9122 /)

Brentano-Haus Oestrich Winkel – Foto Stephan Dreier


Familienwappen Brentano – Badehaus
Im Brentano-Haus zeigen wir eine Auswahl aus der Sammlung RHEIN!ROMANTIK? – als en-passant-Präsentation im Format A1.
Gezeigt werden ausschließlich Kopien unserer Originalwerke. Die konzentrierte Auswahl ermöglicht eine unmittelbare Begegnung mit Bild, Text und Thema.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie stark das Bild des Rheins bis heute von literarischen und künstlerischen Projektionen des 19. Jahrhunderts geprägt ist – und wie viel Wirklichkeit, wie viel Konstruktion in diesen Vorstellungen steckt.
Im Brentanohaus zeigen wir die Ausstellung als en-passant-Präsentation – eine ortsbezogene Form, die Nähe schafft und den Blick auf Motiv, Mythos und Landschaft im Kontext der Originale richtet.
Gerade im Brentanohaus erhält dieser Ansatz eine besondere Bedeutung. Das Haus selbst gehört zu den zentralen historischen Schauplätzen der Rheinromantik. Hier hielten sich Clemens Brentano, Bettine von Arnim und Achim von Arnim auf; familiäre Verbindungen führen zudem zu Wolfgang Müller von Königswinter.
Als kulturgeschichtlich bedeutsamer Ort und Stätte literarischer Begegnungen bildet das Brentanohaus einen authentischen Kontext für eine Ausstellung, die sich mit romantischen Bildern und ihren Nachwirkungen auseinandersetzt.
Hier wird die historische Rheinromantik nicht nur erinnert, sondern aus heutiger Perspektive befragt.
Die Künstlerinnen und Künstler
Alle ausgestellten Werke – ob Malerei, Fotografie, Text oder Collage – stammen von Kunstschaffenden, die in dieser Region leben oder sich intensiv mit ihr auseinandersetzen.
Beteiligte R!R?-Künstler:innen (alphabetisch):
Adolf Eberle, Angelika Nocka, Ankica Tadic, Anne Engers, Christine von Glyschinsky, Helga Warnke, Jürgen Weber, Klaus Klein, Walter Nussbaum, Wolfgang Domakowski
Dank
Unser Dank gilt Baronin Angela von Brentano sowie dem Team des Brentano-Hauses – insbesondere Frau Rebecca Kirsch M.A. und Prof. Dr. Wolfgang Bunzel – für die Unterstützung und die Möglichkeit, diese Ausstellung an einem historisch so bedeutenden Ort zu realisieren.
