St. Goarshausen Abschlusskommentar


Abschlusskommentar zur Ausstellung „Rhein!Romantik?“ in St. Goarshausen

Die Ausstellung „Rhein!Romantik?“ in St. Goarshausen, die vom 25. Mai bis zum 29. Juni 2024 stattfand, bot ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen und zog zahlreiche Besucher an. Die Ausstellung fand großen Anklang und war ein kleiner Beitrag zur  Jubiläumsfeier „700 Jahre Stadtrechte St. Goarshausen“.

Überblick:

Zahlen zur Ausstellung:

  • In der Ausstellung, die auf fünf Räume, thematisch gegliedert, aufgeteilt war, waren 25 Bildende Künstler (15 Maler, 1 Materialkünstler und 9 Fotografen) vertreten. Präsentiert wurden 78 Exponate (77 Bilder und 1 Skulptur)
  • Insgesamt konnten wir 156 Besucher (ohne R!R?-Teilnehmer) in unserer Ausstellung registrieren, was einem Durchschnitt von ca. 16 Personen pro Öffnungstag entspricht.
  • In St. Goarshausen gab es keine Kalenderbestellungen, inwieweit das am Preis liegt, sei dahingestellt. Zur Erinnerung: Wir geben den Katalog zum Selbstkostenpreis ab, uns bleibt lediglich die Arbeit.
  • Insgesamt wurden 38 Kataloge (2024) als Dankeschön an Redner (kostenlos) und an interessierte Besucher zum Selbstkostenpreis von 15 € abgegeben.
  • Die restlichen 11 Bildpaarbücher wurden zum Selbstkostenpreis von 25 € verkauft. Ein Nachdruck ist nicht vorgesehen.
  • Während der Lesungen und der Vernissage wurden drei Kisten  Wein ausgeschenkt, gespendet von Nico Busch, sowie 135 Brezeln und 2 Kisten Wasser  von R!R? zur Bewirtung bereitgestellt.

Eröffnung und prominente Gäste:

  • Vernissage am 25. Mai: Die Vernissage, die im überfüllten Sitzungssaal des Rathauses stattfand, wurde von Helmut Wagner moderiert.
  • Grußworte sprachen:
  • Mike Weiland, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley
  • Nico Busch, Stadtbürgermeister von St. Goarshausen
  • Falko Hönisch, Stadtbürgermeister von St. Goar (Verhindert)
  • Katharina Blanckart, Loreley-Repräsentantin des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal mit Sitz in St. Goarshausen
  • Die Laudatio hielt Prof. Dr. Susanne Enderwitz, die über Rhein- und Orientromantik sprach.
  • Ein weiterer Höhepunkt war der orientalische Tanz von Lilo Schönberg und ihrer Bauchtanzgruppe.

Lesungen und musikalische Darbietungen:

  • Lesung am 2. Juni: Alfred Rosen las Passagen aus seinem Roman „Kälte 1813“ und seinem Kriminalroman „Kapelle ohne Schatten“. Anette Dodt präsentierte Geschichten, die die Identität der Rheinanwohner thematisierten.
  • Lesung am 9. Juni: Karl-Josef Perscheid zeigte und erläuterte seine umfangreiche Ansichtskartensammlung, unterstützt von seiner Frau Annelore.
  • Lesung am 16. Juni: Margret Drees las aus ihrem Buch „Das Schwarz im Regenbogen“ und thematisierte die inneren Konflikte ihrer Figuren. Prof. Dieter Kramer sprach über zeitgeschichtliche und aktuelle Themen rund um die Rheinromantik.
  • Konzert am 8. Juni: Die „Mittelrhein Jazz Academy“ trat in der Loreleyhalle auf und begeisterte rund 80 Besucher mit einer Mischung aus Jazz, Swing, Funk und Latin.

Presseberichte:

  • Das „Loreley-Echo“ und die „Rheinzeitung“ berichteten ausführlich über die Ausstellung und das begleitende Programm.
  • Die „Rhein Hunsrück Zeitung“ hob das Jazzkonzert und die Verbindung zur Kunstausstellung besonders hervor.

Zusammenfassung

Die vielfältige Mischung aus Kunst, Literatur und Musik bot den Besuchern zahlreiche Höhepunkte.

Der Fotowettbewerb und der Fotospaziergang stießen dagegen auf weniger Interesse als erwartet.

Wir laden alle Besucher und Interessierten herzlich ein, ihre Eindrücke und Meinungen über die Ausstellung in der Kommentarfunktion (unten) auf unserer Homepage zu teilen. Ihre Rückmeldungen sind uns wichtig und helfen uns, zukünftige Ausstellungen noch besser zu gestalten.

Vielen Dank an unsere 15 Aufsichtspersonen, die den Verlauf der Ausstellung ermöglicht haben; danke an alle Beteiligten, Helfer, Sponsoren und Besucher für ihre Unterstützung und ihr Engagement. 

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Eine Antwort zu “St. Goarshausen Abschlusskommentar”

  1. Zunächst möchte ich ich mich für die gute Organisation bedanken. Es war das erste Mal, dass ich teilnehmen konnte. Aufkommende Fragen konnte ich telefonisch klären.
    Das Konzept der Rhein!Romantik? Ausstellungen in den unterschiedlichen Orten des Mittelrheintales über mehrere Jahre durchzuführen, halte ich für sehr gut. Die Infrastruktur vieler Orte braucht solche kulturellen Ereignisse. St. Goarshausen hat eine wunderbare Lage, aber muss wie alle diese Orte das Handicap des Bahnverkehrs.
    Der Aufbau der Ausstellung, die Exponate thematisiert auf die diversen Räume zu verteilen ist den Kuratoren sehr gut gelungen. Auch die Gestaltung des Kataloges ist gelungen. Die Besucher, die ich während ich Aufsicht hatte, waren zwar nicht zahlreich, aber sehr interessiert. Berührt haben mich Gespräche mit Einwohnern des Städtchens, die ich bei einem Gang durch die Altstadt führen konnte. Sie haben viel Interesse an der Erhaltung und Gestaltung ihres Ortes haben.

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