Abschlussbericht Brentanohaus


RHEIN!ROMANTIK? en passant im Brentanohaus Oestrich-Winkel

Obwohl die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? en passant im Brentanohaus noch bis zum 15. August 2026 zu sehen ist, möchten wir bereits heute eine erste Bilanz ziehen. Alle wesentlichen organisatorischen und inhaltlichen Schritte sind abgeschlossen, sodass der weitere Verlauf nun in den Händen des Brentanohauses und seiner Besucherinnen und Besucher liegt.

Mit dem Brentanohaus in Oestrich-Winkel konnten wir einen Ort gewinnen, der wie kaum ein anderer mit der historischen Rheinromantik verbunden ist. Hier begegnen sich die literarischen Wurzeln der Rheinromantik und die zeitgenössischen künstlerischen Positionen unseres Projekts auf besondere Weise.

Die Ausstellung wurde bewusst als en-passant-Präsentation konzipiert: eine konzentrierte Auswahl von Werken aus der Sammlung RHEIN!ROMANTIK?, eingebunden in die regulären Führungen des Hauses. Dadurch entstand kein isolierter Ausstellungsraum, sondern ein unmittelbarer Dialog zwischen historischen Originalorten und heutigen Sichtweisen auf den Rhein.

Besonders erfreut hat uns die Rückmeldung, dass die Ausstellung von den Besucherinnen und Besuchern aufmerksam wahrgenommen wird und regelmäßig Anlass für Fragen und Gespräche bietet. Damit erfüllt sie genau den Zweck, den wir mit unseren en-passant-Präsentationen verbinden: Anregungen zu geben und neue Perspektiven auf die Rheinromantik zu eröffnen.

Unser besonderer Dank gilt Baronin Angela von Brentano sowie dem gesamten Team des Brentanohauses für die Offenheit, Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Ganz besonders danken wir Frau Rebecca Kirsch M.A., die unsere Ausstellung mit großem Engagement in die Führungen des Hauses eingebunden und den Besucherinnen und Besuchern immer wieder erläutert hat. Durch diese intensive Begleitung wurde die Ausstellung weit mehr als eine reine Bildpräsentation. Sie wurde Teil der Vermittlungsarbeit des Hauses und damit Teil des lebendigen Austauschs über die Rheinromantik.

Unser Dank gilt ebenso Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Frank Kirsch, Laura Müllner und Thomas Gehrsitz sowie allen weiteren Beteiligten des Brentanohauses, die zum Gelingen dieser Präsentation beigetragen haben.

Ebenso danken wir den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern für ihre Werke und ihre Bereitschaft, ihre Sicht auf den Rhein in dieses gemeinsame Projekt einzubringen:

Adolf Eberle, Angelika Nocka, Ankica Tadic, Anne Engers, Christine von Glyschinsky, Helga Warnke, Jürgen Weber, Klaus Klein, Walter Nussbaum und Wolfgang Domakowski.

Ein Dank gilt auch den Autorinnen unserer Schreibwerkstatt, deren begleitende Texte zusätzliche Zugänge zur Rheinromantik eröffnet haben.

Mit der Ausstellung im Brentanohaus ist ein weiterer besonderer Ort Teil unseres Projekts geworden. Die Erfahrungen und Begegnungen, die hier entstanden sind, werden in die weitere Entwicklung von RHEIN!ROMANTIK? bis zum Projektabschluss im Jahr 2029 einfließen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. August 2026 im Rahmen der Führungen durch das Brentanohaus zu sehen.

Für das RHEIN!ROMANTIK?-Team

Walter Nussbaum
Helmut Wagner


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