Skulptur und Materialkunst
Neben Malerei und Fotografie umfasst RHEIN!ROMANTIK? auch skulpturale und materialbezogene Arbeiten. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler nutzen unterschiedliche Techniken und Werkstoffe, um dreidimensionale Positionen zu entwickeln.
Die Grenzen zwischen den Gattungen sind dabei oft fließend: Malerei kann in den Raum greifen, Objekte können bildhafte Qualitäten annehmen. Diese Übergänge sind Teil des künstlerischen Verständnisses innerhalb des Projekts.
Die Zahl der Arbeiten ist im Vergleich zu den zweidimensionalen Medien geringer, ihre Vielfalt jedoch groß. Sie reicht von frei gestalteten Formen bis hin zu Arbeiten, die mit Fundstücken aus der Umgebung des Rheins arbeiten – etwa mit Holz, Stein oder Relikten aus Weinbau und Uferlandschaft. Häufig werden diese Materialien weiterverarbeitet und mit anderen Werkstoffen kombiniert.
Inhaltlich bewegen sich die Arbeiten zwischen unmittelbarer Bezugnahme auf den Rhein und freieren, darüber hinausgehenden Assoziationen. Natur, Nutzung, Geschichte und kulturelle Überlagerungen treten dabei in unterschiedlichen Gewichtungen in Erscheinung.
