Grußworte
Die Grußworte spiegeln die unterschiedlichen Kontexte wider, in denen RHEIN!ROMANTIK? gezeigt wird. Je nach Ausstellungsort kommen Stimmen aus Politik, Kultur und regionalem Umfeld zu Wort – nicht als formaler Auftakt, sondern als eigenständige Perspektiven auf das Projekt und seinen Ort.
Sie machen deutlich, dass der Rhein nicht nur ein kulturelles Motiv ist, sondern Teil einer gewachsenen Struktur aus Geschichte, Nutzung und öffentlicher Wahrnehmung. Gerade in dieser Vielschichtigkeit zeigt sich, wie stark die Bilder der Romantik bis heute nachwirken – oft unbewusst, aber prägend für den Blick auf Landschaft und Region.
Die Grußworte setzen hier an, ohne eine einheitliche Deutung vorzugeben. Sie verorten das Projekt im jeweiligen Umfeld, benennen Erwartungen, aber auch Spannungen, und eröffnen damit einen erweiterten Zugang zu den künstlerischen Arbeiten.
Ihre Anzahl und Ausprägung ergeben sich aus den jeweiligen Ausstellungsstationen. So entsteht kein festes Format, sondern eine Sammlung unterschiedlicher Stimmen, die den Rahmen des Projekts jeweils neu markieren.
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G r u ß w o r t
Liebe Besucherinnen und Besucher,
liebe Freundinnen und Freunde der Rheinromantik,
sehr geehrte Damen und Herren,
der Rhein – seit jeher Quelle der Inspiration, Ort der Sehnsucht und Symbol für die Verbindung von Natur und Kultur. In Rheinland-Pfalz erleben wir diese Faszination täglich: Wir sind stolz auf eine einzigartige Landschaft, die seit der Epoche der Romantik Künstlerinnen und Künstler, Denkerinnen und Denker anzieht und die heute als UNESCO-Weltkulturerbe Menschen aus der ganzen Welt begeistert.
Die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? lädt ein, dieses Erbe neu zu entdecken. An wechselnden Orten im Oberen Mittelrheintal setzen sich Kunstschaffende mit dem Mythos des Stroms auseinander – weit über eine historische Reminiszenz hinaus, als lebendiger Teil unserer Gegenwart. Ob in Bildern, Skulpturen, Texten oder interaktiven Formaten: Das Kunstprojekt zum Mitmachen zeigt, wie vielfältig und zeitgemäß der Dialog mit der Romantik sein kann.
Besonders beeindruckt mich das Engagement, das hinter diesem Projekt steht. Ehrenamtliche Initiativen und kreative Köpfe aus der Region gestalten ein Kulturangebot, das Tradition und Moderne verbindet. Sie machen sichtbar, was das Rheintal besonders prägt: seine reiche Geschichte, unsere drängenden Gegenwartsfragen und seine lebendige, starke Gemeinschaft.
Der Rhein steht dabei für mehr als nur Nostalgie. Er ist ein Ort, an dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen – ein Raum für Reflexion, aber auch für neue Ideen und Innovationen. An den traditionsreichen Orten entlang des Flusses wird dieser Austausch besonders greifbar.
Ich danke allen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement die vielfältigen Ausstellungen möglich machen. Möge dieses Kulturprojekt den Besucherinnen und Besuchern ästhetische Freude bereiten und gleichzeitig als Impuls dienen, die eigene Beziehung zu dieser wunderbaren Landschaft bewusst zu erleben und mitzugestalten.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entdecken der Ausstellungen und anregende Momente im Oberen Mittelrheintal!
Gordon Schnieder
Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

