Der vorliegende Text stellt eine erste Zusammenfassung dar und wird im weiteren Verlauf ergänzt und aktualisiert (Stand: 05.04.2026).
Wir sind auf Ihre Mithilfe angewiesen: Bitte informieren Sie uns über Presseberichte zu RHEIN!ROMANTIK?, da wir diese nicht vollständig selbst verfolgen können.
RHEIN!ROMANTIK? 2026
4. April – 30. Mai 2026
Hilchenhaus & Robert-Struppmann-Museum, Lorch
Mit der Ausstellung in Lorch erreicht RHEIN!ROMANTIK? im Jahr 2026 einen zentralen Punkt innerhalb der Ausstellungsstruktur. Erstmals wird eine größere Werkschau gleichzeitig an zwei unmittelbar benachbarten Orten gezeigt – im historischen Hilchenhaus sowie im Museum.
Die Präsentation in Lorch umfasst rund 70 Originalexponate und bildet damit die zentrale Ausstellung des Jahres. Ergänzt wird sie durch kleinere Formate: eine Sonderausstellung mit ausgewählten Werken auf der MS Rheingau sowie eine R!R? en passant-Ausstellung im Brentanohaus.
Konzept und Themen
Die Ausstellung führt die inhaltliche Linie von RHEIN!ROMANTIK? konsequent fort.
Der Rhein erscheint nicht als dekorative Landschaft, sondern als vielschichtiger Erfahrungsraum zwischen Projektion, Erinnerung und Realität.
Die gezeigten Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Skulptur und Text bewegen sich zwischen dokumentarischer Annäherung, poetischer Verdichtung und kritischer Reflexion.
Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die tradierte Rheinromantik ein historisches Konstrukt ist – und welche Bilder und Vorstellungen bis heute fortwirken.
Die Aufteilung auf zwei Orte ist organisatorisch notwendig, verstärkt aber zugleich die Wahrnehmung der Ausstellung als zusammenhängender, erweiterter Raum.
Vernissage · 4. April 2026
Die Eröffnung fand am Samstag, 4. April 2026, um 15:00 Uhr statt.
Zur Vernissage konnten etwa 80 Besucherinnen und Besucher gezählt werden. Aufgrund der Bewegung zwischen Hilchenhaus und Museum war eine exakte Erfassung nicht möglich.
Programm
Begrüßung und Moderation
Helmut Wagner (RHEIN!ROMANTIK?)
Grußwort der Gastgeberin
Sabrina Klassen
Projektvorstellung
Helmut Wagner
Musik – Benjamin Reiter (Klavier)
Johannes Brahms – Intermezzo A-Dur op. 118 Nr. 2
Grußwort
Oliver Lübeck (Bürgermeister der Stadt Lorch)
Musik – Benjamin Reiter
Franz Liszt – Au Lac de Wallenstadt (Années de Pèlerinage)
Laudatio
Andreas Arz – Autor, Kulturbotschafter und Rheingauer
Musik – Benjamin Reiter
Robert Schumann – Herberge · Vogel als Prophet · Abschied (aus: Waldszenen)
Schreibwerkstatt
Koordination: Monika-Katharina Böss
Beiträge von: Christiane Ulmer-Leahey · Monika-Katharina Böss · Ines Veauthier ·
Beate Bushnell · Jeannette Anthes · Astrid Dinges · Anette Dodt
Musikalischer Abschluss
Benjamin Reiter
Eröffnung der Ausstellung
Sabrina Klassen
| Eventfotograf:in | Gerlinde Wolf / Ekkehard Wulff |


Ablauf



Begrüßung und Moderation
Helmut Wagner (RHEIN!ROMANTIK?)



Musik – Benjamin Reiter

Grußwort der Gastgeberin
Sabrina Klassen

Grußwort
Oliver Lübeck (Bürgermeister der Stadt Lorch)


Laudatio
Andreas Arz



Schreibwerkstatt
Monika-Katharina Böss

Schreibwerkstatt
Beate Bushnell

Eröffnung der Ausstellung
Sabrina Klassen





Im Anschluss an den offiziellen Teil fand ein gemeinsamer Umtrunk mit Wein, Brezeln und Wasser im Hilchenhaus statt.
Diese Phase wurde intensiv für Gespräche und erste Eindrücke genutzt. Gleichzeitig ergab sich ein Rundgang durch die Räume des Hilchenhauses, insbesondere über Empore und Rittersaal.
Die Hauptausstellung im Museum wurde im weiteren Verlauf von vielen Gästen aufgesucht. Der kurze Fußweg von weniger als fünf Minuten machte die Zweiteiligkeit der Ausstellung unmittelbar erfahrbar.
Besondere Aspekte
Ein prägender Bestandteil dieser Ausstellung ist die gleichzeitige Nutzung zweier Orte mit unterschiedlichen räumlichen Bedingungen:
- Hilchenhaus: historischer, repräsentativer Rahmen
- Museum: konzentrierte Ausstellungssituation
Die daraus entstehende Besucherbewegung erzeugte eine hohe Dynamik, stellte jedoch auch organisatorische Anforderungen.
Erstmals wurde eine Petersburger Hängung umgesetzt, um eine größere Anzahl von Arbeiten zeigen zu können. Dabei werden Werke dicht und teilweise bis unter die Decke gehängt, wodurch eine flächige, wandfüllende Wirkung entsteht.
Dennoch konnten nicht alle der über 200 eingereichten Arbeiten berücksichtigt werden – ausschließlich aus Platzgründen, nicht immer aufgrund qualitativer Unterschiede.
Die Hängung im Hilchenhaus wurde zusätzlich durch die vorhandene Bilderschienenkonstruktion erschwert: Der große Abstand zur Wand beeinträchtigt die Wirkung der Bilder und führt dazu, dass sich Arbeiten bereits bei leichten Luftbewegungen verschieben. Die Ausrichtung wurde dadurch zu einer dauerhaften Korrekturarbeit.
Hilchenhaus






Robert-Struppmann-Museum

Foto:CvG
Robert-Struppmann-Museum















Besucher und Resonanz
Die Resonanz zur Vernissage war durchweg positiv und von großem Interesse geprägt.
Die Verbindung von Ort, Inhalt und paralleler Präsentation wurde vielfach als stimmig wahrgenommen.
Eine belastbare Gesamtbesucherzahl für die Laufzeit liegt derzeit noch nicht vor.
Presse
Die Ausstellung RHEIN!ROMANTIK? in Lorch zeigt aktuelle künstlerische Positionen zum Thema Rhein und Rheinromantik. Zu sehen sind Arbeiten aus Malerei, Fotografie, Installation und Skulptur, die den Fluss als Spannungsraum zwischen Verbindung und Trennung interpretieren.
Die Präsentation findet an zwei Orten statt – im Hilchenhaus sowie im nahegelegenen Robert-Struppmann-Museum – und vereint Werke von rund 30 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge der Schreibwerkstatt.
Die Initiative versteht sich als offenes Netzwerk und verfolgt eine langfristige Auseinandersetzung mit dem Rhein als kulturellem und gesellschaftlichem Raum.
Weitere Eindrücke vermittelt der Artikel
„Ausstellung ‚Rhein!Romantik?‘ in Lorch: Rheinerley löst Loreley ab“
von Thorsten Stötzer im Wiesbadener Kurier vom 07.04.2026.
Aussteller:innen (Ausstellungspool 2026)
Angelika Bender · Georg Breitwieser · Rolf Cofflet · Horst Dostert ·
Andrea Wesseli · Nataliya Fromm · Margot Gittermann · Günther Grohmann ·
Irmela Hess · Ankica Tadic · Annelies Kriegesmann · Sabine Schunk-Heller ·
Monika Baab · Angelika Nocka · Walter Nussbaum · Galina Roth ·
István Szász · Mali Schaette · Martina Suhens · Christine von Glyschinsky ·
Helmut Wagner · Gerlinde Wolf · Ekki Wulff · Vera Wolber · Anette Dodt
Skulpturen:
Elisabeth Caspar · Elfriede Müller-Gattermeier · Jutta Zibilla
Jurierung 2026 (08.02.2026)
Lore Klar · Sandra Hofer · Dr. Michael Schupmann · Ulrich Schepp ·
Hannelore Schneider · Richard Schneider · Elisabeth Caspar
Weitere Informationen:
https://rheinromantik.org/ueber-uns/das-organisations-team-orga-team/
Organisation und Aufsicht
Unser besonderer Dank (schon jetzt) gilt allen Aufsichten, die durch ihren Einsatz die Einbeziehung des Museums überhaupt erst ermöglicht haben.
Die Betreuung der Ausstellung zu den Öffnungszeiten (Do. und Fr. 10–12 Uhr und 13–16 Uhr, Sa. 10–14 Uhr) wurde vollständig durch die beteiligten Künstlerinnen und Künstler übernommen.
Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Beteiligten gleichermaßen Zeit aufbringen können, teils erhebliche Anfahrtswege und Kosten entstehen und auch das Alter bei der Übernahme solcher Dienste eine Rolle spielt.
Aufsichten
Julian Witte, Monika Baab, Martina Suhens, Georg Breitwieser, Nataliya Fromm, G. Grünert, Gerlinde Wolf, Christine von Glyschinsky, Walter Nussbaum, Margot Gittermann, Galina Roth, Anette Dodt, Christiane Ulmer-Leahey, Angelika Bender, Helmut Wagner, Vera Wolber, Sabine Schunk-Heller, Ekki Wulff, Barbara Kochs-Koegl, Elisabeth Caspar, Angelika Nocka, Jutta Zibilla, Elfriede Müller-Gattermeier, Irmela Heß
Hinweise
Eine Übersicht der Besucherzahlen wird nachgereicht.
Kataloge, Bildpaarbücher, Broschüren und Wunschkalender können – sofern vor Ort nicht mehr verfügbar oder übersehen – auch nachträglich bestellt werden.
Kontakt:
Helmut Wagner
hewako@web.de
0261 98879850 · 0157 37053712
- 2 × Bildpaarbücher > verkauft
- 2 × Kataloge 2026 > verkauft
- 12 × Kataloge 2026 reserviert > verkauft
Ausblick
Die Ausstellung in Lorch ist Teil einer verdichteten Ausstellungsphase im Frühjahr 2026. Parallel laufende Präsentationen – unter anderem auf der MS Rheingau sowie im Brentanohaus – erweitern den Zusammenhang und führen das Konzept einer dezentralen Ausstellung fort.
Der vorliegende Bericht stellt eine erste Zusammenfassung dar und wird im weiteren Verlauf ergänzt.
Dank
Unser besonderer Dank gilt der Tourist-Information der Stadt Lorch am Rhein sowie dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, für die Bereitstellung der Staffeleien.
Ebenso danken wir allen Beteiligten für die Möglichkeit, diesen besonderen Ort für RHEIN!ROMANTIK? 2026 zu nutzen.

Ein Kommentar zu “Abschlussbericht: Lorch – Hilchenhaus & Museum”
Hallo,,
[…] Die Vernissage im „Hilchenhaus“ war eine sehr gelungene und gut besuchte Veranstaltung – das Ambiente des Hauses (außen ein Renaissance-Bauwerlk, innen vollkommen entkernt und als Bürgerhaus nutzbar gemacht) hat dazu beigetragen. […]
MB