Am 20.03.2026 hat RHEIN!ROMANTIK? 17 Werke auf die Reise geschickt.

Foto: Gerlinde Wolf
Mit der Vernissage am 20. März 2026 startete zugleich die Rheinreise unserer Bilder:
17 Reproduktionen ausgewählter Arbeiten sind seitdem an Bord der MS Rheingau unterwegs und werden dort bis Ende November 2026 gezeigt.
Sie legen dabei eine lange Strecke flussauf, flussab zurück – über viele Kilometer und über die Dauer einer ganzen Saison hinweg, begleitet von immer neuen Gästen.
Frau Rössler – Reederei Rössler-Linie eröffnete die Veranstaltung am Vortag der Saisoneröffnung (20.03.2026) und stimmte die Anwesenden mit einer kurzen Ansprache auf das R!R?-Projekt ein.
Frau Rebecca Kirsch M.A. knüpfte daran an und stellte die Rheinromantik als historische Epoche in den Mittelpunkt. Am Beispiel des Brentanohauses erinnerte sie an einen Ort, an dem sich – wie sie formulierte – „die geistige Elite ihrer Zeit begegnete: ein Ort des Austauschs und der künstlerischen Verdichtung“.
Ohne einen solchen Anspruch zu erheben, knüpft RHEIN!ROMANTIK? an diesen Gedanken des Austauschs und der künstlerischen Auseinandersetzung an.*
Die R!R?-Schreibwerkstatt begleitete das Projekt auch in diesem Jahr mit eigenen Texten. In kurzen Lesungen griffen ihre Mitglieder einzelne der gezeigten Arbeiten auf und eröffneten einen gemeinsamen künstlerischen Raum, in dem sich Schreiben, Fotografie und Malerei miteinander verbinden.
Dabei wirken die Texte wie eine Art Lupe: Sie hinterfragen das Gesehene, setzen eigene Akzente und eröffnen individuelle Perspektiven. Die Texte stammen von Christiane Ulmer-Leahey, Monika-Katharina Böss, Ines Veauthier, Beate Bushnell, Jeannette Anthes und Astrid Dinges und erweitern die Wahrnehmung der Arbeiten um eine zusätzliche Ebene.
Die Texte können über die Homepage eingesehen oder als Broschüre über Helmut Wagner bezogen werden.
Musikalisch wurde die Veranstaltung von Harald Mebus gestaltet. In Improvisationen über „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, „Stück ohne Namen“ sowie über Bachs „Air“ griff er diese Gedanken auf und übersetzte sie in eine eigene klangliche Form.
Durch die Veranstaltung führte R!R?-Moderator Helmut Wagner, der die Mitwirkenden vorstellte, die einzelnen Beiträge zusammenführte und dem Nachmittag eine klare Linie gab.
Mit dem Ende des Nachmittags beginnt die eigentliche Reise der Bilder: Während der langen Linienfahrten treten die Motive der Ausstellung in Erscheinung – wie auf einer sich wandelnden Bühne entlang des Rheins. Sie begleiten die Gäste, lassen Wirklichkeit und künstlerische Deutung aufeinandertreffen und öffnen Raum für eigene Vorstellungen und innere Bilder.
Im Anschluss klang der Nachmittag in einer offenen Runde bei Brezeln sowie Wein und Wasser aus – eine Gelegenheit, die Eindrücke des gemeinsamen Erlebens weiterzuführen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
| Eventfotograf:in | Gerlinde Wolf / Ekkehard Wulff |

Frau Rössler und Tochter (Reederei Rössler-Linie)



Harald Mebus


Frau Rebecca Kirsch

Rebecca Kirsch Foto: CVG





Die Texte stammen von Christiane Ulmer-Leahey, Monika-Katharina Böss, Ines Veauthier, Beate Bushnell, Jeannette Anthes und Astrid Dinges



